Bio-TÜV – sinnvoll oder überflüssig?

checkliste-fuer-bioversand-und-bioprodukteUnternehmen die Bio-Produkte verkaufen bzw. diese, als solche kennzeichnen, müssen sich den strengen Richtlinien anerkannter Kontrollstellen unterziehen. Bei diesen Kontrollstellen handelt es sich um private Firmen, deren Arbeit von offiziellen Behörden überwacht wird.

Die Kosten für den sogenannten Bio-TÜV müssen Hersteller von Bio-Produkten selbst finanzieren, allerdings können abhängig vom Betrieb sowie vom Bundesland Zuschüsse beantragt werden.

Strengere Maßnahmen für Öko-Produkte?

Neben einer angemeldeten Kontrolle, die mindestens einmal im Jahr erfolgen muss, erscheint die zuständige Kontrollstelle auch zu unangemeldeten Zeitpunkten um etwaige Verstöße festzustellen. Kontrolliert wird das gesamte Grundstück auf dem Öko-Produkte angepflanzt oder gelagert werden. Dazu gehört die genaue Belegung der Futterrationen sowie die angewandten Düngemittel. Diese Vorgänge müssen in der Buchhaltung eines Betriebes genau belegt und mit den Verkaufszahlen in etwa übereinstimmen.

Ein wesentliches Problem des Bio-TÜVs sind die wenig aussagekräftigen Bestimmungen, weshalb auch die EU-Kommission strengere Maßnahmen in Bezug auf Bio-Produkte fordert. Geplant wird die stichhaltige Kontrolle von Einzel- als auch Großhändlern sowie eine deutliche Reduzierung des Pestizidanteils von Öko-Produkten.

Bild von algogenius via flickr.com

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