Nur wo Bio draufsteht, ist auch Bio drin

bioversand-BiobauernBiobauern halten nichts von Pestiziden und Kunstdüngern auf ihren Äckern. Sie düngen mit Tiermist und bauen wechselnde Pflanzensorten an. Bei der Fleischproduktion gehen sie ebenfalls andere Wege. Die Tiere erhalten Auslauf in der Natur, sie werden nicht gemästet und hauptsächlich mit biologisch angebautem Futter gefüttert.

Kurz: Bioprodukte sind von erstklassiger Qualität. Doch leider sind manche Produkte, die im Handel angeboten werden alles andere als biologischer Herkunft.

Der Etiketten-Schwindel

Es gibt eine ganze Reihe von Bezeichnungen, die dem Verbraucher eine biologische Herkunft des Lebensmittels suggerieren, aber mit Bio nichts zu tun haben. Etiketten mit dem Aufdruck „alternativ“, „kontrollierter Anbau“, „integriert“, „kontrollierter Vertragsanbau“ oder „natürliche Herstellung“ führen den Verbraucher in die Irre und sind schlichtweg Etiketten-Schwindel. Die Käufer von Bio Produkten sollten genau auf den Etiketten-Aufdruck achten.

Nur Produkte mit den Bezeichnungen „Bio“, „biologisch“, „ökologisch“ oder „Öko“ stammen auch wirklich aus der ökologischen Landwirtschaft und gewährleisten, dass ein solches Produkt zu 95 Prozent nach den Richtlinien der EG-Öko-Verordnung erzeugt wurde.

Bild von Landesvertretung Schleswig-Holstein via flickr

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