Bio-TÜV – sinnvoll oder überflüssig?

checkliste-fuer-bioversand-und-bioprodukteUnternehmen die Bio-Produkte verkaufen bzw. diese, als solche kennzeichnen, müssen sich den strengen Richtlinien anerkannter Kontrollstellen unterziehen. Bei diesen Kontrollstellen handelt es sich um private Firmen, deren Arbeit von offiziellen Behörden überwacht wird.

Die Kosten für den sogenannten Bio-TÜV müssen Hersteller von Bio-Produkten selbst finanzieren, allerdings können abhängig vom Betrieb sowie vom Bundesland Zuschüsse beantragt werden.

Strengere Maßnahmen für Öko-Produkte?

Neben einer angemeldeten Kontrolle, die mindestens einmal im Jahr erfolgen muss, erscheint die zuständige Kontrollstelle auch zu unangemeldeten Zeitpunkten um etwaige Verstöße festzustellen. Kontrolliert wird das gesamte Grundstück auf dem Öko-Produkte angepflanzt oder gelagert werden. Dazu gehört die genaue Belegung der Futterrationen sowie die angewandten Düngemittel. Diese Vorgänge müssen in der Buchhaltung eines Betriebes genau belegt und mit den Verkaufszahlen in etwa übereinstimmen.

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Kosmetika aus kontrolliertem Anbau und ohne Tierversuche

bio-kosmetikDie Nachfrage nach „grünen“ bzw. Bio- Kosmetikartikeln wie Cremes, Haarwäschen, Waschlotionen und Co. wird mit dem modernen Bewusstsein „zurück zur Natur“ immer lauter. Täglich werden wir mit Skandalen zu genmanipuliertem Anbau, Enthüllungen von Tierversuchen, Warnungen vor pestizidbelasteten Produkten oder generellen Hinweisen zu falsch deklarierten Inhaltsstoffen überflutet.

Eine fast ganzheitliche Unsicherheit und Misstrauen gegenüber der Kosmetikbranche ist die natürliche Folge hieraus! Aber wie können sich Verbraucher davor schützen, ihr Geld für Pflegeprodukte auszugeben, die an Tieren getestet bzw. mit tierischen Inhaltsstoffen versehen sind und deren Löwenanteil neben Wasser eben nicht aus billigen Oliven- oder Sojaöl sondern aus Mandel- oder Sesamöl besteht?

Auf die Zertifizierung achten!

Hierzu braucht man nicht mühselig alle Inhaltsstoffe nachzuschlagen oder zu vergleichen sondern auf entsprechende Prüfsiegel achten. Wer auf Kosmetika ohne Tierversuche, biologischen Anbau und natürliche Inhaltsstoffe setzt, sollte zumindest auf den „BDIH – kontrollierte Naturkosmetik“ Stempel achten.

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Das staatliche Bio-Siegel

Biologische-ProdukteErzeugnisse aus ökologischem Anbau, die nach den EU-Rechtsvorschriften kontrolliert wurden, werden mit dem staatlichen Bio-Siegel gekennzeichnet. Das Güte- und Prüfsiegel steht für eine artgerechte Tierhaltung und für eine ökologische Produktion. Dank des Bio-Siegels, welches im Jahre 2001 ins Leben gerufen wurde sind Bioprodukte heute auf einen Blick zu erkennen.

Einheitliche Standards für den ökologischen Landbau bringen EU-weit gültige Rechtsvorschriften.

Das Öko-Kennzeichengesetz ist Rechtsgrundlage des Bio-Siegels. Auch der Handel, Landwirte und Verarbeiter profitieren vom staatlichen Bio-Siegel. Das Siegel kann kostenlos und ohne viel Bürokratie genutzt werden, solang die Anforderungen der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau eingehalten werden.

Ökologischer Landbau hat positive Auswirkungen auf die Umwelt

Der ökologische Landbau leistet einen Beitrag zur Stabilisierung des ländlichen Wirtschaftsraums und zur Pflege und Erhalt der Kulturlandschaft. Wirtschaften im Einklang der Natur, ist der Hauptgedanke der ökologischen Landwirtschaft.

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