Spirulina – Algen für die Gesundheit

Schon lange bevor jeder von den sogenannten „Superfoods“ sprach, war Spirulina dank der gesundheitsfördernden Wirkung im Einsatz. Spirulina hilft bei einer ganzen Reihe von gesundheitlichen Problemen. Auf ganz natürliche Art und Weise kann man den Körper bei vielen Beschwerden unterstützen.

Einsatzbereich für Spirulina

Besonders während der kalten Jahreszeit leiden viele Menschen häufig an Infekten. Die Nase rinnt oder ist verstopft, lästiger Husten belastet den Organismus oder Halsschmerzen bereiten beim Schlucken Schwierigkeiten. Durch die regelmäßige Einnahme von Spirulina kann man das Risiko für Erkältungskrankheuten mindern. Das Nahrungsergänzungsmittel bewirkt nämlich, dass mehr Antikörper gegen Infektionen gebildet werden. Auch gegen Herpes-Viren bietet Spirulina wirksamen Schutz. Wer an Allergien leidet, sollte regelmäßig Spirulina einnehmen. Das Superfood verringert nachweislich Beschwerden, die im Rahmen einer Allergie auftreten. Für die Behandlung von Heuschnupfen oder allergische Hautirritationen ist Spirulina  ein natürlicher Wirkstoff. Außerdem konnte bei Diabetes Typ 2 Patienten im Zuge einer langfristigen Einnahme von Spirulina eine Verbesserung der Blutwerte nachgewiesen werden.

Dank ihrer entzündungshemmenden Wirkung ist die Alge auch für Patienten ideal, die bereits unter einer Erkrankung wie zum Beispiel einer Halsentzündung leiden. Da es sich bei Spirulina um ein Naturprodukt handelt, darf man sich jedoch nicht eine sofortige Wirkung erwarten. Wie bei anderen Nahrungsergänzungsmittel aus der Natur muss man auch Spirulina über einen gewissen Zeitraum einnehmen, bis eine Verbesserung des Gesundheitszustands zu bemerken ist. Nach der strengen biologischen Definition handelt es sich bei Spirulina um keine Alge, wie oft fälschlich angenommen wird. Bei Spirulina handelt es sich um ein Cyanobakterium. Darin liegt auch der Unterschied zu Chlorella. Aufgrund der ähnlichen Farbe werden diese beiden Nahrungsergänzungsmittel oft verwechselt. Beide Mittel werden auch gerne im Rahmen einer Ernährungsumstellung zur Entschlackung und Ausleitung von Giftstoffen verwendet.

Mit welchen Inhaltsstoffen punktet Spirulina?

Bei all den erwähnten positiven Eigenschaften auf den menschlichen Körper stellt sich die Frage, welche Inhaltsstoffe zur Verbesserung des Gesundheitszustands beitragen. Spirulina besteht zu mehr als 70 Prozent aus hochwertigem Eiweiß. Das Protein stammt ausschließlich aus pflanzlichem Ursprung, daher ist das Produkt auch für Vegetarier geeignet. Zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe machen Spirulina zum wahren Superfood. Der Körper wird mit den meisten B Vitaminen ebenso versorgt wie mit Provitamin A, Vitamin E und Folsäure. Kaum ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel enthält so viele Mineralstoffe wie Spirulina. Natrium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Zink sind nur einige Beispiele aus der Liste der enthaltenen Mineralien.

Darreichungsform und Dosierung

Kauft man Spirulina, sollte man unbedingt auf gute Qualität achten. Das Produkt ist in Form von Kapseln, Pulver oder kleinen Tabletten erhältlich. Für welche Darreichungsform man sich entscheidet, hängt davon ab, wie empfindlich man ist. Die Tabletten und das Pulver schmecken etwas nach Alge, die Kapseln sind dank der Ummantelung vom Geschmack her neutral. Die Dosierung richtet sich nach dem Verwendungszweck. Für die Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands ist eine geringere Dosis vonnöten als wenn man bereits Beschwerden hat. Spirulina ist optimal für jeden, der seinem Körper auf natürliche Weise etwas Gutes tun möchte.

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